®SIGRAFLEX Sondertyp Waveline-WLP®
erfüllt die wichtigsten Kriterien für den Anwen- der, wenn
ungeschütztes Graphit oxidiert. |
Die Aufgabe Hohe Temperaturbeständigkeit
In den Bereichen Kraftwerkstechnik, Motoren-, Anlagen- und
Behälterbau müssen Hochdruckdichtungen hohen Temperaturen
standhalten. Die Einsatzgrenzen von Faserstoffen und unge- schütztem
Graphit werden oftmals überschritten. Gleichzeitig müssen
Unebenheiten und Wärmeverspannungen an den Dichtflächen ausgeglichen
werden.
Die Lösung ®SIGRAFLEX Sondertyp
Waveline-WLP®
erfüllt die wichtigsten Kriterien
für den Anwender, wenn ungeschütztes Graphit oxidiert.
- hohe thermische Belastbarkeit für Einsatz- bereiche bis
650°C und darüber hinaus (in Abhängigkeit von den Einbau- und
Betriebsbedingungen)
- gute Anpassungsfähigkeit an unebene und verzogene
Dichtflächen
- gutes Temperaturwechselverhalten, hohe Druckfestigkeit,
Berstsicherheit, Steifigkeit, langzeitstabiles Kompressions- und
Rückfederungsverhalten.
Die Eigenschaften®SIGRAFLEX Sondertyp basiert
auf dem Dichtungsmaterial ®SIGRAFLEX Hochdruck®, das
sich seit Jahren in anspruchsvollen Einsatzbereichen bewährt hat. In ihrer
veredelten Ausführung ®SIGRAFLEX Sondertyp Waveline-
WLP® weist die Dichtung hervorragende Eigenschaften auf.
- die mechanischen und thermischen Eigenschaften hochreinen
Graphits
- die reduzierte Oxidation und Abschirmung gegenüber dem
Sauerstoff aus der Umgebung
- die Ausblassicherheit und stabilisierende Wirkung von
Innenbördel und Edelstahleinlagen
- die emissionsreduzierende Wirkung der
Waveline-WLP® Ausführung
AufbauDer Innenaufbau der Platte setzt sich aus mehreren 0,5
mm dicken Lagen hochwertiger Graphitfolie und 0,05 mm dicken
Glattblech-Edelstahlfolien zusammen.
Die Oberfläche besteht aus
einer 0,05 mm dicken Edelstahlfolie 1.4401.
Der gesamte Verbund ist
frei von Klebstoffen. |
 |
Waveline-WLP® Ausführung
- reduziert die Querschnittsleckage durch Vorverpressung der
Dichtung reduziert die Oberflächenleckage durch O-Ring Effekt
- reduziert die Oberflächenleckage einer Dichtung mit
Bördel besonders deutlich
- im Vergleich zum glatten Metallbördel gibt der Dichtung
eine bessere Montagefreundlichkeit durch höhere Steifigkeit
Innenbördel
- erhöht die Ausblassicherheit
- schützt das Medium und die Dichtung vor Verunreinigung
- verringert die Querschnittsleckage
- erhöht die Knickstabilität und verbessert das
Handling
|
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Die Vorteile
- gute Kompressibilität und Rückfederung hohe
Druckstandsfestigkeit
- thermische und chemische Belastbarkeit, keine Materialalterung
- Temperaturbeständigkeit bis 650° C und gutes
Temperaturwechselverhalten
- weitgehend gegen Oxidation geschützt
- klebstofffreier Verbund
- hohe Ausblassicherheit
- keine Verunreinigung des Mediums durch die Dichtung
- keine Kontaminierung der Dichtung mit toxischen Medien
- hohe Einbausicherheit und Handlings- vorteile durch Waveline
WLP®
|
Die Anwendung
- erhöht die Ausblassicherheit
- schützt das Medium und die Dichtungvor Verunreinigung
- verringert die Querschnittsleckage
- erhöht die Knickstabilität und
- verbessert das Handling
|
| Dicke |
mm |
2 |
| Rohdichte des Graphits |
g/cm³ |
1,1 |
| Aschegehalt des Graphits |
| DIN 51903 |
% |
≤0,15 |
| Angabe zu Glattblecheinlagen / Auflagen |
| Werkstoffnummer |
|
1.4401 |
| Dicke |
mm |
0,05 |
| Anzahl |
|
5 |
Druckstandfestigkeit nach DIN 52913 ση 16 h,
300 °C, 5O N/mm² |
N/mm² |
>48 |
| Dichtungskennwerte |
| Dichtungsbreite |
| bd= 10 mm |
N/mm² |
170 |
| bd= 20 mm |
N/mm² |
240 |
| σ BO, bd= 10 mm300°C |
N/mm² |
140 |
| Verformungskennwerte nach DIN 28090 Teil 2
1) |
|
| Kaltstauchwert ε KSW |
% |
25-30 |
| Kaltrückfederungswert ε KRW |
% |
3-4 |
| Warmsetzwert ε WSW |
% |
< 3 |
| Warmrückfederungswert ε WRW |
% |
3-4 |
|
| 1) Definition |
| ∑ VU |
Mindestpressung zum Vorverformen
|
| ∑ BO |
Mindestflächenpressung im
Betriebszustand |
| ∑ VO |
maximal zulässige
Flächenpressung bei RT |
| ∑ BO, 300°C |
maximal zulässige
Flächenpressung im Betriebszustand |
ε
KSW ε KRW ε
WSW
ε WRW |
Stauchung und Kompressiblität
unter einer Flächenpressung von 35 N/mm2 Rückfederung nach Entlastung
von 35 N/mm2 auf 1 N/mm2 Setzen (Kriechen) der Dichtung unter einer
Flächenpressung von 50 N/mm2 bei 300°C nach 16 h Rückfederung
nach Entlastung von 50 N/mm2 auf 1/3 (16,7 N/mm2) Die prozentualen
Dickenänderungen von e KSW / e KRW /e WSW /e WRW beziehen sich auf die
Ausgangsdicke der Dichtung. |
|
Temperaturdiagramm |
Bei den Temperaturangaben von Aramidfasern
und Graphit handelt es sich um die Bandbreite der Hersteller- angaben. Die
Temperaturen für ®Sigraflex Sondertyp beziehen sich auf
praktische Anwendungsfälle.
In allen Fällen gilt, dass die
Einsatz- temperaturen in Abhängigkeit der Einbau- und Betriebsbedingungen
sowohl unter- als auch oberhalb der hier gezeigten Werte liegen können.
Wir empfehlen in jedem Fall eine Beratung durch einen Dichtungsexperten
zur Auswahl der richtigen Dichtung für den jeweiligen Anwendungsfall. |